KONZERTE IN LAUFEN – 2015

MM

Martin Meier
Konzertveranstalter

Ein neues Jahr – ein neuer Name

Liebe Musikfreunde und Konzertbesucher

 

In der Kürze liegt die Würze ! „Einfachheit ist die höchste Form von Raffinesse“ ist nicht nur das Mantra von Apple. Deshalb finden meine Veranstaltungen neu unter dem Namen „MARTIN MEIER presents statt. Lasst Euch überraschen !

 

Natürlich werde ich Euch weiterhin, aber nicht nicht nur, die vielseitige Musik aus Austin, Texas, präsentieren. Austin nennt sich zu Recht „Live Music Capital World Of The World“. Musik ist tatsächlich überall und stets präsent in dieser Stadt. In über 250 Musiklokalen wird jeden Abend Musik aller Stilrichtungen zelebriert. Austin ist ein Mekka für jeden Musikliebhaber. Ich kenne und liebe die texanische Musikszene seit den 70er Jahren. Immer schon fasziniert hat mich in Austin die Tatsache, dass die Austinites alle Musikrichtungen schätzen und stets offen und tolerant gegenüber den Musikstilen sind, die ihnen vielleicht nicht so zusagen. Jedenfalls gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Und warum nicht ab und zu davon etwas in Laufen ?

 

Ihr sollt in Laufen stets in den Genuss qualitativ hochklassiger Acts kommen und zusammen mit diesen musikalischen Perlen unvergessliche und schöne Abende geniessen. Lasst Euch mitreissen und begeistern ! Ein Besuch der Konzerte lohnt sich allemal. Bitte trägt diese Botschaft weiter.

Herzlichen Dank, euer Martin Meier.

Martin's Playlist

Hier stelle ich euch ein paar meiner aktuellen Music-Hits vor, welche zur Zeit in meinem Musikzimmer laufen.

 

Playlist Mai 2015

MD

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Milk Drive

Foto©:
Patrick Surbeck

KONZERT-RÜCKBLICK MILKDRIVE

KONZERT VOM: Sonntag, 17. Mai 2015
TEXT: Thomas Kobler

 

www.countrystyle.ch
Konzert Details: MILKDRIVE

Wie einst bei Hitchcock

Im einen Augenblick ist die Welt völlig in Ordnung und schon im nächsten ist nichts mehr, wie es war. MilkDrive, die beinahe unbeschreibliche Band aus Austin, Texas, machten aus ihrem Auftritt vom 17. Mai 2015 im Kulturzentraum „Altes Schlachthaus“ in Laufen unter anderem auch ein Vexierspiel.

 

Ein Vexierspiel ist eine Aufgabe, wo man Dinge sinnvoll zusammensetzen, entwirren oder ergänzen muss, aber auch ein kompliziertes Rätsel, wie man es in Alfred Hitchcocks Filmen auf Schritt und Tritt antraf. War dieses Spiel beim grossen Regisseur volle Absicht, scheint es bei Brian Beken (Fiddle, Mandolin, Guitar, Lead vocals), Dennis Ludiker (Mandolin, Fiddle, Harmony vocals), Noah Jeffries (Guitar, Fiddle, Mandolin, Harmony vocals) und Jesse Dalton (Double Bass, Harmony vocals) eher unbeabsichtigtes Mittel zum Zweck zu sein, klassische - auf keltische Volksmusikeinflüsse zurückgehende - amerikanische Roots-Musik mit den typischen Saiteninstrumenten ins Heute zu transportieren. Um nicht zu sagen: katapultieren. Nicht ganz überraschend heisst das neue Album auch „Places You’ve Not Been – Orte, wo man noch nicht gewesen ist“.

 

Um zu musizieren wie MilkDrive, braucht es vor allem eines: jahrelanges Üben von Kindesbeinen an. Die Frage wie sich diese verblüffenden Instrumentalisten in den Weiten ihrer Heimat überhaupt finden konnten, wurde nach dem Auftritt in lockerer Runde beantwortet: „Es gibt da diesen nationalen Geigen-Wettbewerb in Weiser, Idaho, der jedes Jahr stattfindet. Man könnte ihn als eine Art „Boot Camp“ (Ausbildungslager) für Geiger jeden Alters bezeichnen. Dort trafen wir schon als Kinder alljährlich zusammen, haben miteinander geübt, gegeneinander im Wettbewerb gewetteifert, wurden über die Zeit Freunde und mittlerweile MilkDrive“, löste Leadsänger Brian Beken mindestens dieses Rätsel zu vorgerückter Stunde auf.

 

Damit man einen Begriff von der Musik der Band bekommt, muss man sich wohl am einfachsten ein Szenario vorstellen, wo sich der Nachwuchs von bodenständigen Mountain-Musikanten die Instrumente – in diesem Fall Fiddles, Mandolinen, Gitarren und den Kontrabass - ausleiht um damit heimlich im Keller zu experimentieren, was man aus Altbekanntem Neues herausholen könnte. Dass sie sich zum Ziel gemacht haben, dereinst zu den Top fünf progressiven Bands in den USA zu zählen, überrascht nicht, nachdem man Stücke wie Random Access, das von ihnen stilistisch als „Acoustic-Funk“ vorgestellt wurde, erlebt hat. Schon heute könnte man sich vorstellen, dass man MilkDrive aufgrund ihrer Fähigkeiten ohne weiteres zu den Nerds aus „The Big Bang Theory“ stecken könnte, falls dort mal traditionelle Tunes gebraucht würden.

 

Ihre Instrumentalstücke - obwohl klanglich überhaupt nicht verwandt - erinnern fast ein wenig an Pink Floyd, was Progressivität und experimentelle Suche nach neuen Klangfolgen angeht. Bei MilkDrive kommen sie jedoch aus traditionellen, akustischen Instrumentenbäuchen. Dass sie Musik-Nerds mit Humor sind, bewies Gitarrist Noah Jeffries in der Einleitung zum von ihm komponierten Stück „Camp Schnool“: „Instrumentalstücke kann man ja eigentlich nennen, wie es einem grad einfällt – der Titel spielt bei denen praktisch keine Rolle.“ In der Tat: Camp Shnuel… Camp Schnul, Camp Sch… - egal.

 

Nicht zuletzt aus kommerziellen Gründen sind auf ihrem neuen Album weniger Instrumentalstücke als auf den Vorgängern. Aber die Herausforderung künftig nicht nur überwiegend Instrumentalmusik zu komponieren, sondern für leichtere Erkenn- und Haftbarkeit auch mit Texten zu arbeiten, dürfte für die sympathischen Mitglieder von MilkDrive keine unlösbare Aufgabe sein. Mit den Vier aus Austin hat die akustische „Mountain-Roots- Music“ zum dynamischen Vorwärtssprung ins Heute abgehoben. In Laufen öffnet sich am Sonntagabend ein Fenster mit Aussicht in die Zukunft, und dem Publikum gefiel sie ausserordentlich gut. Aufregend und spannend war es - wie bei Sir Alfred.

Konzert-Video auf Youtube von Folkert Kakrow


Rhonda Vincent

Rhonda Vincent

Rhonda Vincent

Foto©:
Rhonda Vincent

RHONDA VINCENT & THE RAGE (USA)

DATUM: Freitag, 17. Juli & Samstag, 18. Juli 2015
KONZERTBEGINN: jeweils 20.00 Uhr (Türöffnung 19.15 Uhr)
EINTRITT: CHF 55.-

 

www.rhondavincent.com

 

Rhonda Vincent mit ihrer Band The Rage füllte im Juli 2011 das alte Schlachthuus gleich zweimal bis auf den letzten Platz. Das Publikum genoss die beiden aussergewöhnlichen Abende, die durch das witzige Entertainment von Rhonda Vincent und ihrer exzellenten Musiker noch aufgewertet wurden. Die Besucher waren sich einig, man hätte noch gerne viel länger zugehört. Rhonda Vincent & The Rage boten zwei perfekte Konzerte voller Abwechslung. Auf rasante Bluegrass- und Hillbilly-Stücke folgten ruhige Balladen, nach virtuosen Traditionals aus der Country-Musik beruhigten weiche Walzertakte.


Und nun kommen Rhonda Vincent & The Rage auf ausdrücklichen eigenen Wunsch zurück nach Laufen ! Nachdem das Interesse letztmals so gross war und ich ein Zusatzkonzert ansetzen durfte, gibt es im Juli 2015 auf jeden Fall zwei Konzerte. Dabei möchte ich besonders hervorheben, dass Rhonda Vincent & The Rage, die in ihren Konzerten nie eine Setliste verwenden, damals in rund 4 Stunden nur gerade vier Titel zweimal dargeboten haben ! Es wird auch dieses mal nicht anders sein : Rhonda Vincent & The Rage werden zwei unterschiedliche Konzerte geben !! Also nicht zögern und am besten zweimal zugreifen !!

 

When Rhonda Vincent opens her mouth, it’s great… whether she’s singing country or bluegrass. God gave Rhonda an unbelievable voice and I am so thankful that we get to enjoy it. I love her like a sister and enjoy her music as her biggest fan.
– Dolly Parton

 


CP-JE

CP-JE

CP-JE

CP-JE

Foto©:
Courtney Patton &
Jason Eady

COURTNEY PATTON & JASON EADY (USA)

DATUM: Freitag, 4. September 2015
KONZERTBEGINN: 20.00 Uhr (Türöffnung 19.15 Uhr)
EINTRITT: CHF 40.-

 

www.courtneypatton.com

www.jasoneady.com/

facebook: Courtney Patton

facebook: Jason Eady

Die Chemie stimmte

Nach dem sehr gelungenen ersten Auftritt des texanischen Singer/Songwriter-Ehepaars Jason Eady und Courtney Patton im vergangenen Jahr kommen die beiden zurück nach Laufen. Die beiden überzeugten damals mit einem starken Konzert, in welchem sie aufzeigten, wie vielfältig die Reaktionen sein können, wenn die richtigen Elemente im Spiel sind.

 

Zwei Gitarren verursachten kein grosses Aufheben, folglich machte sich Jason Eady gleich daran, das Publikum in Versuchung zu führen. Mit Temptation von seinem letzten Album „Daylight & Dark“ gelang das auf Anhieb, weil alles passte: die kluge, metaphorische Adaption eines Bibelverses, seine unaufgeregte Stimme, die für Country-Musik wie gemacht scheint, sowie der sorgfältige Background-Gesang von Courtney Patton. Das zweite Lied gehörte ihr: Twisted sind die Worte, die man sich an den Kopf wirft, bevor man aus der Tür stürmt und sie einen Moment später richtig knallen lässt. Der Refrain „Crying eyes are overrated… - Tränen sind überbewertet…“ lädt förmlich dazu ein, richtig laut mitgesungen zu werden, wenn man im Auto mit gepackten Sachen davonbraust. Ziemlich befreiend. Im Gegensatz zur wuchtigen Produktion des Liedes auf Platte, die den Refrain schier unwiderstehlich macht, sorgten die reduzierte Instrumentierung und die leiseren Zwischentöne im Text für fast andächtige Stille im Konzertsaal. Der Vorwurf, dass der männliche Protagonist im Song es fertigbrachte, aus einem glänzenden Juwel einen stumpfen Kiesel zu machen, verfehlte seine Wirkung nicht bei den Zuhörern. Nach diesem Auftakt wollte man nur noch eines: mehr davon! Und die beiden lieferten !

 

Mehr zu hören von den beiden bekommen wir am 4. September 2015.

 


Madison_Violet

Madison_Violet

Foto©:
Madison Violet

MADISON VIOLET (CAN)

DATUM: Donnerstag, 8. Oktober 2015
KONZERTBEGINN: 20.00 Uhr (Türöffnung 19.15 Uhr)
EINTRITT: CHF 45.-

 

www.madisonviolet.com

facebook: Madison Violet

 

Sie zählen unbestritten zu den besten Singer/Songwritern Kanadas: Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac, bekannt als Madison Violet. Seit Anfang des Millenniums sind sie beinahe ununterbrochen "on the road" mit jeweils 200 Konzerten pro Jahr.


Wenn das mehrfach preisgekrönte oder für renommierte Auszeichnungen wie den kanadischen Juno Award nominierte Duo nicht auf der Bühne steht und mit seinen zwischen Alternative-Country, Folk, Bluegrass und Akustik-Pop wechselnden Liedern sowie seinem unschlagbaren Charme das Publikum verzaubert, dann nehmen Madison Violet neue Songs auf.

Selbst für langjährige Fans der beiden Ausnahme-Songwriterinnen halten die neuen Lieder einige Überraschungen bereit, kündigt doch das kanadische Duo einen Stilwechsel hin zum Indie-Pop an. Denn so unbeschwert leicht, klanglich bunt, rhythmisch vielseitig und grossem Pop zugetan klangen Madison Violet noch nie.


Gleichwohl: Trotz neuer stilistischer Ideen, neuem Look und neuer Band, live zeigen die Kanadierinnen in ihrer unnachahmlichen, stets denkwürdigen Performance wie gewohnt ihre ganze musikalische Bandbreite – jene wunderbare Mischung aus Indie-Pop, Folk und Rock, die auch wegen ihrer vokalen Brillanz durchaus Vergleiche mit grossen Vokal-Harmonie-Acts wie Everly Brothers und Simon & Garfunkel zulässt.

 

Begleitet werden Madison Violet von Adrian Lawryshyn (Bass, Gesang) und von Jeff Luciani (Schlagzeug, Percussion).

 

 

NEWS

21. Mai 2015
Konzert-Rückblick
MILKDRIVE vom 17. Mai 2015

 

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TICKET-RESERVIERUNG

Tickets

Die Tickets können direkt beim Veranstalter, Martin Meier, reserviert werden. Die Ticket-Reservation ist über E-Mail oder per Telefon möglich.

Sie erhalten eine Bestätigungs-Mail mit Kontoangaben für die Bezahlung. Die Tickets werden Ihnen am Veranstaltungstag beim Eingang ausgehändigt.

Telefon +41 (0)79 207 90 19


KONZERTLOKAL

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Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen

Alle Konzerte finden im Kulturzentrum «Alts Schlachthuus» statt.

Adresse

Kulturzentrum Alts Schlachthuus
Seidenweg 55
CH-4242 Laufen

Telefon +41 (0)61 761 85 66